Projekttreffen Positive Health Innovation
Am 16. Januar fand am Universitätsklinikum Essen das jährliche Projekttreffen des Forschungsprojekts „Positive Health Innovation“ statt. Unter der Leitung der Universität Witten/Herdecke wird das Projekt gemeinsam mit den Universitäten Duisburg-Essen, Heidelberg, Düsseldorf, Bochum und Köln als multizentrische Studie in regionalen Gesundheitsnetzen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz umgesetzt.
Ziel der Studie ist es, den ganzheitlichen Ansatz von Positive Health für den Einsatz in hausärztlichen Praxen in Deutschland zu erproben. Nach der Entwicklungsphase Anfang 2025 ist die Intervention nun in drei regionalen Gesundheitsnetzen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz gestartet.
Ein zentraler innovativer Baustein des Projekts ist die enge Vernetzung hausärztlicher Praxen mit regionalen Unterstützungsangeboten. Zeigt sich im Positive-Health-Gespräch, dass Patient:innen über die medizinische Versorgung hinaus Unterstützung benötigen, stehen ihnen in jeder Region speziell geschulte Netzwerkassistentinnen zur Seite. Sie helfen bei der Orientierung, vermitteln passende bestehende Angebote oder besprechen gemeinsam mit den Patient:innen mögliche nächste Schritte.
Gefördert wird das Projekt durch den Innovationsfonds beim Gemeinsamen Bundesausschuss. Positive Health Innovation wird in Kooperation mit Positive Health International (Niederlande), der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe, dem BKK Dachverband e.V. sowie dem Dachverband Salutogenese e.V. durchgeführt.
Hier finden Sie weitere Informationen zu Positive Health Innovation:
https://www.positive-health-innovation.de/